Was ist bei einer Kündigung zu beachten?

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Für Mitarbeiter, die einen Arbeitsplatzwechsel vornehmen wollen, stellt sich die Frage: Was ist bei einer Kündigung zu beachten? Die Frist ist der wichtigste Faktor, den es zu beachten gilt. Der Arbeitnehmer liest seinen Arbeitsvertrag vorsichtshalber nochmals durch, damit er die Frist nicht versäumt. Beträgt die Kündigungsfrist einen Monat zum Monatsende, so muss dem Arbeitgeber die Kündigung am letzten Tag des Vormonats vorliegen. Dabei ist für den Arbeitnehmer die Zeit des Postweges zu berücksichtigen. Sobald die Kündigung dem Arbeitgeber vorliegt, beginnt die Kündigungsfrist. Beispiele hierfür sind auf der Webseite der Arbeiterkammer Österreich zu finden.

Der Arbeitnehmer spricht die Kündigung aus

Um seine Arbeit im Büro eines Unternehmens zu kündigen, ist keine besondere Form notwendig. Der Arbeitnehmer ist gehalten, seine Kündigung in Schriftform auszusprechen. Dazu genügt ein kurzes Schreiben an die Personalabteilung, das

  • die Kündigung des Arbeitsplatzes
  • das Datum des letzten Arbeitstages und
  • die Unterschrift des Arbeitnehmers

enthält. Was ist bei einer Kündigung zu beachten? Der Arbeitnehmer hat bei einer Kündigung durch ihn keinen Anspruch auf bezahlte Freizeit für die Suche nach einem neuen Arbeitsplatz. Nach österreichischem Recht hat er des Weiteren keinen sofortigen Anspruch auf Arbeitslosengeld. Der Anspruch kommt erst nach frühestens vier Wochen Sperrfrist zum Tragen.

Die Frist bei der Kündigung für Angestellte

Was ist bei einer Kündigung zu beachten? Der Unterschied zwischen der gesetzlichen und der vertraglichen Kündigungsfrist ist zu beachten. Mitarbeiter in einem Büro sind in der Regel Angestellte. Ist vertraglich nichts anderes vereinbart, gilt die gesetzliche Kündigungsfrist von einem Monat zum Monatsende. Der letzte Tag eines Kalendermonats ist der Kündigungstermin für Angestellte. Geregelt sind die Kündigungsfristen im Angestelltengesetz. Trifft die Kündigung zu spät beim Arbeitgeber ein, dann kommt als nächster Kündigungstermin der auf den gewünschten Termin nachfolgende Monat in Betracht. Hält der Arbeitnehmer bei seiner Kündigung die Fristen nicht ein, ist dies ein nicht berechtigter vorzeitiger Austritt aus der Firma.

Kündigung unter Beachtung der Frist für Arbeiter

Für Arbeiter gelten in der Regel die Bestimmungen des Branchenkollektivvertrages. Ist dieser nicht vorhanden, gelten die des Allgemeinen Bürgerlichen Gesetzbuches oder der Gewerbeordnung 1859. Diese sehen eine gesetzliche Kündigungsfrist von 14 Tagen vor. In der Regel sind die Kündigungsfristen für Arbeiter in den Branchenkollektivverträgen enthalten. Je nach Branche, Betriebszughörigkeit und kollektivvertraglichen Bestimmungen sind die Fristen zwischen einem Tag und einigen Wochen.

Form und Frist bei der Kündigung beachten

Was ist bei einer Kündigung zu beachten? Den wichtigsten Faktor sollte der Arbeitnehmer nicht vergessen: Erst einen Job in einem neuen Office vertraglich festmachen und erst dann den aktuellen Arbeitsplatz kündigen! Damit entgeht der Arbeitnehmer der Sperrfrist beim Antrag auf Arbeitslosengeld. Hat er noch keine neue Arbeit gefunden, ist er noch weitere sechs Wochen krankenversichert. Diese Versicherungszeit bezieht sich auf die ärztliche Behandlung. Einen Anspruch auf Krankengeld ist nur dann gegeben, wenn der Arbeitnehmer innerhalb von drei Wochen nach der Kündigung erkrankt.

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